Als sich 1992 der Mitbegründer von Bündnis 90 / Die Grünen und Ex-Daimler-Benz-Betriebsrat Willi Hoss mit dem damaligen Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftspolitik bei Daimler-Benz, Matthias Kleinert, und Prof. Thomas Mitschein, Leiter des Projektes POEMA in Brasiliens Urwald-Metropole Belém zu einem Forschungsprojekt mit dreijähriger Laufzeit verabredeten, war dies die Geburtsstunde eines sehr erfolgreichen Public-Private-Partnership-(PPP)-Projekts.
Daimler-Benz erforschte zusammen mit der Universität do Pará in Belém an der Mündung des Amazonas, ob und ggf. wie sich Naturfasern in der Automobilproduktion verwenden ließen. Das Unternehmen unterstützte auch die Beschaffung von ersten Trinkwasseraufbereitungsanlagen.
Das Projekt läuft immer noch. Nach wie vor werden die Fasern im Umfeld von Belém gewonnen und daraus Sitze, Rückenlehnen, Kopfstützen und Sonnenblenden für LKW hergestellt, die in der Fabrik von Daimler in Sao Paulo produziert werden.
Die Resonanz in deutschen, US-amerikanischen und brasilianischen Medien füllt mehrere Ordner. Es ist ein Beleg dafür, wie hervorragend derartige Projekte die Reputation beeinflussen können und nachhaltig regional wirken.
> Blättern Sie in einigen Artikel der 90-er Jahre von Focus, Handelsblatt, Spiegel, Süddeutscher Zeitung u.a. und bekommen Sie einen Eindruck von der gewaltigen Wirkung des Projekts auf die Journalisten, die bis dahin glaubten, auf Daimler immer nur draufhauen zu können.
> Lesen Sie, was der SPIEGEL darüber geschrieben hat.
> Zum POEMA Deutschland e.V.
> Das sagt Google zu POEMA und Daimler
Aktuell: Die Schauspielerin Nina Hoss, Tochter von Willi Hoss, ist Sonderbotschafterin des brasilianischen Bundesstaates Pará. Wir unterstützten sie, z.B. mit einer Pressekonferenz in Berlin.
> Mehr zum Engagement von Nina Hoss
Was passiert, wenn man so ein Projekt nicht mehr betreut, kann man im SPIEGEL ("Der grüne Lack ist ab") nachlesen >. Die Bedeutung einer ange- messenen Kommunikation erschließt sich sofort.